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Portrait des Monats

Porträt No. 1

Dr.-Ing. Claus Lang-Koetz,
Innovationsmanager der EISENMANN AG

portrait_des_monats_koetz_langWelchen Beruf üben Sie aus?
Ich arbeite in der Abteilung Research and Development der EISENMANN AG. Als Innovationsmanager des Unternehmens koordiniere ich die Forschungs- und Entwicklungsprojekte, beobachte und analysiere aktuelle technologische Entwicklungen und initiiere und pflege den Kontakt zu Forschungseinrichtungen.

Warum ist Ihre Wahl auf die Universität Stuttgart bzw. auf das Studium Umweltschutztechnik gefallen?
Besonders interessant fand ich, dass das Studium ein breites Spektrum ingenieurwissenschaftlicher Inhalte im Bereich der Umweltschutztechnik bietet, aber auch Themenbereiche wie Umweltplanung oder Umweltpolitik im Fächerangebot enthalten sind.

Was hat Ihnen an dem Studium besonders gut gefallen?
Besonders gut gefallen hat mir, dass ich bei der Wahl der Fächer im Hauptstudium technische Themen aus den unterschiedlichsten Bereichen mit naturwissenschaftlichen Gesichtspunkten, gesellschaftlichen und ökologischen Aspekten kombinieren konnte. In meiner bisherigen beruflichen Laufbahn konnte ich sehr von dieser vielfältigen und breiten Ausbildung profitieren.

Welche Stationen haben Sie in Ihrer Berufsausbildung durchlaufen? 

  • Studium der Umweltschutztechnik an der Universität Stuttgart von 1994 - 2000, Auslandsjahr an der University of Utah, Salt Lake City, USA, Diplomarbeit über biologische Altlastensanierung und deren Modellierung an der Montana State University in Bozeman, USA.
  • Promotion im Jahr 2006 an der Fakultät Maschinenbau, Universität Stuttgart (Prof. Spath) zum Aufbau eines Umweltcontrolling in Unternehmen und dessen Unterstützung mit Unternehmenssoftware.
  • Nach dem Studium (ab 2000) wissenschaftlicher Mitarbeiter und von 2006-2009 Teamleiter am Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, Stuttgart. Dort Bearbeitung und Leitung von Forschungs- und Industrieberatungsprojekten in den Bereichen Technologie- und Innovationsmanagement sowie nachhaltiges Wirtschaften / Ressourceneffizienz.
  • Seit November 2009 Innovationsmanager der EISENMANN AG, einem führenden Unternehmen des Maschinen-und Anlagenbaus in den Bereichen Oberflächentechnik, Materialfluss-Automation, Keramik, Thermoprozesstechnik und Umwelttechnik mit Hauptsitz in Böblingen.
  • Seit  2014 Professor für Nachhaltiges Technologie- und Innovationsmanagement, Institut für Industrial Ecology der Hochschule Pforzheim, 

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Porträt No. 2

Björn Noack,
Unternehmensberater bei The Boston Consulting Group (BCG)

noack1 Welchen Beruf üben Sie aus?
Ich arbeite als Unternehmensberater bei BCG in München. In erster Linie berate ich gemeinsam mit einem Team internationale Unternehmen im Industriegüterbereich mit Schwerpunkt Fahrzeug- und Maschinenbau bei strategischen Fragestellungen. Hierzu gehört beispielsweise die Erstellung einer Expansionsstrategie für Indien und China für einen großen deutschen OEM, die kundenorientierte Ausrichtung einer Vertriebsorganisation für ein internationales Maschinenbau Unternehmen, oder die Optimierung von Produktions- und Logistikbereichen in der Automobil-Zulieferindustrie.

Warum ist Ihre Wahl auf die Universität Stuttgart bzw. auf das Studium Umweltschutztechnik gefallen?
In erster Linie fand ich die Kombination unterschiedlicher Ingenieurswissenschaften spannend und interessant. Es war beispielsweise möglich, fundierte Kenntnisse im Bereich Maschinen- und Fahrzeugbau mit Schwerpunkten aus der Energie- und Umwelttechnik zu kombinieren. Rückblickend ist dies sicher eine der großen Stärken des Studiengangs.

Was hat Ihnen an dem Studium besonders gut gefallen?
Basierend auf einem sehr breiten Angebot im Grundstudium war es im Hauptstudium möglich, einzelne Themen und Inhalte inhaltlich weiter zu vertiefen. Darüber hinaus war es eine einmalige Gelegenheit Themen wie Fahrzeug-, Energie- und Umwelttechnik miteinander zu verbinden.

Welche Stationen haben Sie in Ihrer Berufsausbildung durchlaufen?

  • Diplomstudiengang Umweltschutztechnik an der Universität Stuttgart von 1999 – 2004; Bachelor of Science Umweltschutztechnik an der Universität Stuttgart von 1999 – 2002; Masterprogramm Energy Policy an der University of Cape Town 2002 - 2003
  • Parallel zum Studium diverse Praktika in der Automobilindustrie und im Maschinenbau sowie wissenschaftliche Arbeit am Fraunhofer IAO
  • Nach dem Studium Einstieg bei Daimler in die Internationale Nachwuchsgruppe mit Projekten in Sindelfingen (Entwicklung GL-Klasse), East London (Anlaufplanung C-Klasse), Detroit (Aufbau Hybrid Development Center)
  • Ende 2005 Wechsel zu Daimler Buses als Vorstandsassistent im Bereich Produktion mit Verantwortung für diverse Produktions- und Logistikprojekte
  • Seit 2008 Strategieberatung bei BCG. Zuständig für die Beratung von internationalen Unternehmen im Industriegüterbereich mit Schwerpunkt Fahrzeug- und Maschinenbau

Welche Vertiefungsfächer hatten Sie belegt?

  • Vertiefung Kraftfahrzeugtechnik, Energie & Umwelt, Luftreinhaltung
  • Grundfächer Messwesen, Verkehr, Kraftfahrzeug & Umwelt, Energie
     

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Porträt No. 3

Dipl.-Ing. Cornelia Klaus,
Wissenschaftliche Angestellte beim Verein Deutscher Zementwerke e.V.

Portrait_Cornelia_KlausWelchen Beruf üben Sie aus?
Ich bin wissenschaftliche Angestellte beim Verein Deutscher Zementwerke e.V. in Düsseldorf in der Abteilung Umwelt und Betriebstechnik. Dort beschäftige ich mich momentan hauptsächlich mit der Minderung von NOx-Emissionen an Drehofenanlagen der Zementindustrie. Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt sind die Erstellung von Umwelt-Gutachten für Genehmigungsverfahren sowie die Mitarbeit bei Schulungen und Weiterbildungen im Bereich Umweltrecht und Zementindustrie.

Warum ist Ihre Wahl auf die Universität Stuttgart bzw. auf das Studium Umweltschutztechnik gefallen?
Ich wollte auf jeden Fall einen naturwissenschaftlichen Studiengang belegen, konnte mich aber für keine Fachrichtung entscheiden, da mir eigentlich alle sehr gut gefallen haben. Gleichzeitig wollte ich später unbedingt einen „nachhaltigen“ Beruf ergreifen...da stellte der Studiengang Umweltschutztechnik die perfekte Lösung dar. Und hatte zum damaligen Zeitpunkt an der Universität Stutgart bereits einen sehr guten Ruf.

Was hat Ihnen an dem Studium besonders gut gefallen?
Die im Grundstudium solide allgemeine Ingenieurs-“Grundausbildung“ und dann im Hauptstudium die große Wahlmöglichkeit zwischen vielen sehr interessanten Schwerpunkten, die von engagierten Professoren und Dozenten gelehrt und mit großem Praxisbezug veranstaltet wurden. Ich konnte bereits sehr vieles im Berufsalltag gebrauchen und umsetzen!

Welche Stationen haben Sie in Ihrer Berufsausbildung durchlaufen? 
Nach dem Abi war ich ein Jahr als AuPair-Mädchen in Südfrankreich tätig, direkt im Anschluss habe ich studiert und dann hat mich mein erster und jetziger Job nach Düsseldorf gebracht...

Welche Vertiefungsfächer hatten Sie belegt?

  • Umweltmesstechnik
  • Umweltanalytik und
  • Umweltplanung

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Porträt No. 4

Dipl.-Ing. Martin Kalies,
Engineering Manager bei SunPower Corporation

Martin KaliesWelchen Beruf üben Sie aus?
SunPower produziert die leistungsstärksten Solarzellen und PV-Module weltweit. Als Engineering Manager bei der deutschen Niederlassung in Frankfurt bin ich für die technische Betreuung von Großkunden in Europa und Asien verantwortlich.
 

Warum ist Ihre Wahl auf die Universität Stuttgart bzw. auf das Studium Umweltschutztechnik gefallen?
Es stand für mich schon zu frühzeitig fest, mich auch beruflich im Umweltschutz zu engagieren. Die Universität Stuttgart war eine der ersten Universitäten, die einen technischen Studiengang in dieser Richtung angeboten hat. Zudem stand im Hauptstudium ein breites Themenspektrum zur Vertiefung zur Auswahl.

Was hat Ihnen an dem Studium besonders gut gefallen?
Die große Bandbreite der Vertiefungsrichtungen und somit die Möglichkeit, auch Naturschutzaspekte vertiefen zu können. Die Landschaftplanung mit ihrem ökologischem Schwerpunkt hat mich aus einer ernsthaften Sinnkrise gerettet. Die Perspektive, dass das Studium und mein späteres Tun nur dazu dienen könnte, den Status Quo zu erhalten (die Umweltschutztechnik wird schon den richtigen Filter finden) hat mich das Studium fast abbrechen lassen. Das Grundstudium hat mich (vor allem im Rahmen dieser Sinnkrise) eher frustriert. Im Nachinein muss ich aber zugeben, dass einiges, was mir damals nicht gefallen hat, durchaus seine Berechtigung hatte. Die Wurstkraft habe ich jedoch wirklich nie wieder gebraucht.....
 

Welche Stationen haben Sie in Ihrer Berufsausbildung durchlaufen? 

  • WS 1997 Praxissemester bei der Gruppe für Ökologische Gutachten (GÖG), Plieningen
  • SS 1998 Auslandssemester an der ESI, Sevilla
  • Diplom 2001, im Anschluss habe ich 2 Jahre an der Uni Stuttgart am IER im Bereich Neue Ernergietechnologien und Technickanalyse (heute wohl SEE) gearbeitet.
  • Nach weiteren 2 Jahren Ökobilanzierung am Institut für Energetik und Umwelt in Leipzig bin ich 2005 in die Solarindustrie gewechselt. Durch meine Arbeit bei SunPower bin ich dafür verantwortlich, dass bis jetzt mehr als 400 MW Solarzellen und -module beim Kunden richtig eingsetzt und betrieben werden. Energiewende. geht doch.

Welche Vertiefungsfächer hatten Sie belegt?

  • Umweltplanung
  • Mikrobiolologie
  • Grundwasserwirtschaft
  • Boden- und Grundwassserschutz

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Porträt No. 5

Dipl.-Ing. Christoph Haible,
Robert Bosch GmbH, Gasoline Systems

Christoph_Haible_kleinWelchen Beruf üben Sie aus?
Entwicklungsingenieur optische Messtechnik für Einspritzventile.
Auf Deutsch: Ich bin für alle in unserer Entwicklungsabteilung eingesetzten Messtechniken zuständig die etwas mit der Aufnahme von Bildern in welcher FForm auch immer -  zu tun haben (Laser, High-Speed und digitale Kameras).
Wir analysieren z.B. die geometrischen Merkmale des eingespritzten Kraftstoffstrahls, um in einem iterativen Prozess die Benetzung von kalten Oberflächen zu verhindern, was wiederrum Auswirkungen auf das Rohemissionsverhalten des Motors hat. Nebenher beschäftige ich mich noch mit Weiter- und Neuentwicklungen um unsere Techniken zukunftssicher zu machen und so den kommenden Anforderungen gerecht zu werden; da wir heute schon für übermorgen“ entwickeln.

Warum ist Ihre Wahl auf die Universität Stuttgart bzw. auf das Studium Umweltschutztechnik gefallen?
Zuerst konnte ich mich nicht entscheiden ,  da ich irgendwas machen wollte wo ich viele verschiedene Sachen lernen kann/muss und nicht nur in einer Richtung festgelegt bin.
Per Zufall bin ich dann an einen Infoflyer der Uni Stuttgart mit Werbung für UMW gekommen und da hat es sofort "KLICK“ gemacht und meine Wahl war gefallen.

Was hat Ihnen an dem Studium besonders gut gefallen?
Die Vielfältigkeit der Fächer im Grundstudium insbesondere der dadurch sich ergebende Blick über den Tellerrand des normalen Ingenieures hinaus. Und dann natürlich die große Wahl- und Kombinationsfreiheit im Hauptstudium mit interessanten Fächern und teilweise richtig guten Dozenten aus der Wirtschaft.

Welche Stationen haben Sie in Ihrer Berufsausbildung durchlaufen? 
Mein Praktikum und meine Diplomarbeit habe ich bei Daimler in verschiedenen Abteilungen in Sindelfingen absolviert. 
Nach meinem Studium habe ich relativ lange (knapp ein Jahr) eine passende Stelle gesucht. Dann habe ich bei einem Ingenieurdienstleister angefangen und war über diese Firma bei Bosch in der Forschung eingesetzt. Nachdem mein Einsatz bei Bosch beendet war und  habe ich noch kurz bei Eberspächer in Esslingen Abgasanlagentests betreut . Währenddessen hat  mich ein ehemaliger Boschkollege angerufen und gefragt  ob ich nicht zu ihm zu Bosch in seine neue Abteilung  kommen will. Bei Bosch in Feuerbach habe ich mich dann 2 Jahre  lang  mit  Diesel- Abgaskatalyse und filtration beschäftigt und arbeite jetzt seit über 2 Jahren in Schwieberdingen in der Entwicklung für Injektoren für die  Otto- Direkteinspritzung.

Welche Vertiefungsfächer hatten Sie belegt?

  • Industrielle Abwasserreinigung
  • Messtechnik
  • Energie und Umwelt

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Porträt No. 6

Dipl.-Ing. Dennis Hankel ,
SAP AG

Welchen Beruf üben Sie aus?
Software-Entwickler im Sustainability-Umfeld bei der SAP AG.

Warum ist Ihre Wahl auf die Universität Stuttgart bzw. auf das Studium Umweltschutztechnik gefallen?
Wegen des breiten Studienangebotes mit vielen Vertiefungs-Möglichkeiten, an einer Uni mit einem guten internationalen Ruf; für ein Studium im Umwelt/Ingenieur-Bereich mit Abstand die beste Wahl!

Was hat Ihnen an dem Studium besonders gut gefallen?
Der generalistische Aspekt wird "gelebt", abgesehen von einer fundierten Ausbildung erhält man guten Einblick auch in spätere berufliche Optionen, in einem einigermaßen überschaubaren Umfeld kann man noch einiges bewegen, sehr motivierte Kommilitonen.

Welche Stationen haben Sie in Ihrer Berufsausbildung durchlaufen? 
Abitur - Studium - Beruf (also nix besonderes, auch keine Auslandssemester oder sowas, direkt in den Job gehüpft).

Welche Vertiefungsfächer hatten Sie belegt?

  • Luftreinhaltung
  • Energie und Umwelt
  • Abfall

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Porträt No. 7

Dipl.-Ing. Ellen Mailänder ,
Robert Bosch GmbH, Diesel Systems

Welchen Beruf üben Sie aus?
Als Fachreferentin im Geschäftsbereich Diesel Systems beschäftige ich mich unter anderem mit der Analyse des aktuellen und zukünftigen Marktes von Pkw und leichten sowie schweren Nutzfahrzeugen weltweit. Schwerpunkte meiner Arbeit sind dabei gesetzliche Regulierungen zur Senkung der CO2 Emissionen von neuen Fahrzeugen sowie das Nutzfahrzeugsegment.

Innerhalb der Robert Bosch GmbH habe ich vor meiner aktuellen Tätigkeit bereits an Themen zur Abgasnachbehandlung, d.h. konkret der Entstickung von dieselmotorischem Abgas, sowie im Bereich der Entwicklung von elektrischen Hybridsystemen gearbeitet.

Warum ist Ihre Wahl auf die Universität Stuttgart bzw. auf das Studium Umweltschutztechnik gefallen?
Zu Schulzeiten hatte ich Interesse an vielen verschiedenen Fächern und vor allem auch Spaß an Naturwissenschaften. Meine Wahl ist auf den Studiengang Umweltschutztechnik gefallen, weil ich mir gut vorstellen konnte einen Ingenieurberuf zu ergreifen und der Studiengang thematisch sehr breit angelegt war. Zudem war ich mir sicher, dass das Thema Umwelt bzw. Umweltschutz zukünftig noch an Bedeutung gewinnen würde.

Was hat Ihnen an dem Studium besonders gut gefallen?
Mir hat gut gefallen, dass man über die Vertiefungsfächer hinaus eine sehr generalistische und breite Ausbildung genossen hat. Zudem habe ich die im Vergleich zu anderen Studiengängen geringe Zahl der Studierenden und die gute Zusammenarbeit untereinander sehr geschätzt.

Welche Stationen haben Sie in Ihrer Berufsausbildung durchlaufen? 
Begonnen habe ich meine Berufsausbildung mit einem Praktikum in einem Labor für Boden- und Umweltanalysen, in dem ich bspw. für die Bestimmung von Nitrat-, Phosphat- oder Ammoniumgehalt von Boden- und Wasserproben zuständig war.

Im Rahmen meines Studiums war ich dann für die Diplomarbeit im Ausland, d.h. ich habe mich in Reykjavik, Island, mit dem Aufbau einer Wasserstoffinfrastruktur für Brennstoffzellenbusse beschäftigt und hierfür eine Ökobilanz erstellt.

Etwa ab dem Vordiplom hatte ich zudem einen Nebenjob als wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Kunststoffkunde der Universität Stuttgart in der Abteilung Ganzheitliche Bilanzierung (heute angesiedelt am Lehrstuhl für Bauphysik). Ich habe dort u.a. ein großes Industrieprojekt im Bereich Automobil bearbeitet sowie an zahlreichen weiteren Projekten zu Ökobilanzen bzw. Lebenszyklusanalysen von Produkten und Prozessen mitgearbeitet. Während dieser Zeit habe ich sehr viel zusätzlich zum Studium gelernt und war daher in Summe sehr gut auf den Berufseinstieg vorbereitet.

Welche Vertiefungsfächer hatten Sie belegt?

  • Kraftfahrzeugtechnik
  • Energietechnik
  • Luftreinhaltung

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Porträt No. 8

Baurat Dipl.-Ing. Jens Götzinger,
Saarländisches Umweltministerium

Goetzinger_kleinWelchen Beruf üben Sie aus?
Ich bin Baurat im Referat Wasser und Abwasser, Abteilung technischer Umweltschutz des saarländischen Umweltministeriums. Dort bin ich zuständig für die Themen Hochwasserschutz, Wasserbau, Hydrologie und Klimawandel. Meine Hauptaufgabe ist die Koordination der Umsetzung der Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie, d.h. die Erstellung von Hochwassergefahren- und -risikokarten und die Erarbeitung von Risikomanagement-Plänen. Daneben vergeben wir Fördermittel für kommunale Hochwasserschutzprojekte, setzen Überschwemmungsgebiete fest und bearbeiten damit verbundene Genehmigungsverfahren.


Warum ist Ihre Wahl auf die Universität Stuttgart bzw. auf das Studium Umweltschutztechnik gefallen?

Aufgrund der soliden ingenieurwissenschaftlichen Grundausbildung und der breiten Spezialisierungmöglichkeiten.

Was hat Ihnen an dem Studium besonders gut gefallen?
Die Mischung aus Technik und Naturwissenschaften, die überschaubare Zahl der Kommilitonen und die idealistischen Menschen, die ich kennenlernen durfte und mit denen ich neben der Arbeit auch eine Menge Spaß hatte.

Welche Stationen haben Sie in Ihrer Berufsausbildung durchlaufen? 
Nach Abitur und Zivildienst habe ich 1997 mit Umweltschutztehnik angefangen. Im Jahr 2000 war ich für 9 Monate im Austauschprogramm an der University of Waterloo, Ontario, Kanada. 2003 habe ich das Diplom in Umweltschutztechnik und den Master in WAREM erhalten. Danach habe ich 2007 bei Prof. Bardossy am Institut für Wasserbau promoviert und bin 2008 ans saarländische Umweltministerium gewechselt. Die Ausbildung zum Baurat fand berufsbegleitend statt.

Welche Vertiefungsfächer hatten Sie belegt?

  • Grundwasser
  • Wasserversorgung
  • Industrielle Wassertechnologie

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Porträt No. 9

Dipl.-Ing. Boris Diehm,
Landeshauptstadt Stuttgart, Tiefbauamt,
Eigenbetrieb Stadtentwässerung Stuttgart

Portrait des Monats DiehlWelchen Beruf üben Sie aus?
Als Leiter des Sachgebietes Abwasserreinigung und Abwassertechnik bin zuständig für den Betrieb des Hauptklärwerkwerks Stuttgart-Mühlhausen. Gleichzeitig beschäftigen wir uns mit der technischen und organisatorischen Weiterentwicklung der Stuttgarter Klärwerke. Unsere Hauptziel sind die vorhandenen Anlagen effizient zu betrieben und weiterzuentwickeln. Neue Herausforderungen wie die Entnahme von Spurenstoffen oder Mikroplastik sowie neue Technologien machen meine Tätigkeit heute und sicher auch in der Zukunft interessant.

Warum ist Ihre Wahl auf die Universität Stuttgart bzw. auf das Studium Umweltschutztechnik gefallen?
Da ich bereits eine praktische Berufsausbildung im Bereich Umweltschutz hatte war es für mich klar, dass es auch dieses Thema beim Studium an einer Universität sein sollte. Der Studiengang Umweltschutztechnik an der Universität Stuttgart mit den Kombinationsmöglichkeiten aus Ingenieur- und Naturwissenschaft hat mich sehr angesprochen.

Was hat Ihnen an dem Studium besonders gut gefallen?
Zu Beginn meines Studiums an der Universität Stuttgart, war der Studiengang auf maximal 60 Personen begrenzt. Dies führte dazu, dass wir intensive Vorlesungen und Praktika schon im Grundstudium absolvieren konnten. Zudem gab es Vielzahl von möglichen Vertiefungsrichtungen, auch mit anderen Fachbereichen, so dass sich jeder Student hierin verwirklichen konnte.

Welche Stationen haben Sie in Ihrer Berufsausbildung durchlaufen?
Nach meiner praktischen Berufsausbildung in Aalen war ich zwei Jahre an der technischen Oberschule in Stuttgart, um dort mein Fachabitur zu absolvieren. In der Zeit von 1996 bis 2001 studierte ich Umweltschutztechnik an der Universität Stuttgart. Während des Studiums hatte die Möglichkeit an mehreren Instituten als „Hiwi“ zu arbeiten. Hierdurch konnte ich die Fachbereiche näher kennenlernen, Erfahrungen im Ausland sammeln und letztendlich auch Kontakt mit Firmen aufbauen. Nach dem Abschluss war ich noch einige Monate im Institut für Siedlungswasserbau, Wassergüte und Abfallwirtschaft beschäftigt. Seit 2001 bin nun beim Eigenbetrieb Städtentwässerung Stuttgart beschäftigt.

Welche Vertiefungsfächer hatten Sie belegt?

  • Abwassertechnik
  • Mikrobiologie
  • Industrielle Abwasserreinigung

 

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Portrait No. 10

Dipl.-Ing. Bernd Schwald,
MWI Micro Wave Ignition AG

Portrait des Monats DiehlWelchen Beruf üben Sie aus?
Als Entwicklungsingenieur bei der MWI – Micro Wave Ignition AG in Empfingen beschäftige ich mich mit der Entwicklung von innovativen Mikrowellenzündsystemen für Verbrennungsmotoren.

Warum ist Ihre Wahl auf die Universität Stuttgart bzw. auf das Studium Umweltschutztechnik gefallen?
Ich wollte auf jeden Fall eine Ingenieurwissenschaft studieren. An dem neuen Studiengang Umweltschutztechnik fand ich die Interdisziplinarität sehr spannend – damals Anfang der 90er Jahre ein Novum im universitären Umfeld. Außerdem ist es ein vergleichsweise kleiner Studiengang – jeder kennt jeden, was ein Zusammengehörigkeitsgefühl schafft, das nicht typisch für die Uni ist. Ausdruck dieser Verbundenheit sind nicht zuletzt die Veranstaltungen unseres Alumni-Clubs KONTAKT e.V., so z.B. das jährlich stattfindende Jahrestreffen, bei dem der Austausch von Studierenden mit Absolventen im Vordergrund steht.

Was hat Ihnen an dem Studium besonders gut gefallen?
Als einer der ersten Studenten des neu gegründeten Studienganges (1994) hatten wir noch großen Gestaltungsspielraum im Rahmen der Fachschaftsarbeit. Unsere Meinung war in dieser Zeit auch besonders in der Professorenschaft gefragt. Daraus ergaben sich Aufgaben, an denen man wachsen konnte. Das Vordiplom bestand nicht nur aus „Siebfächern“, sondern wurde mit einem breiten Spektrum von weiteren Disziplinen ergänzt, die bereits „Lust auf Mehr“ im Hauptdiplom machten.

Welche Stationen haben Sie in Ihrer Berufsausbildung durchlaufen?
Nach einem berufl. orientierten 2. Bildungsweg über die Berufsfachschule und dem Technischen Gymnasium vertiefte ich im Studium die Richtungen Abfallwirtschaft, Luftreinhaltung und Kfz-Technik. Ein einjähriger Auslandsaufenthalt führte mich zur BMW AG nach Südafrika, wo ich den Serienanlauf eines neuen Modells in der Qualitätsabteilung aktiv mitgestalten durfte. Nach meinem Diplom 2001 zum Thema Automobilrecycling startete ich zunächst am Fraunhofer IPA in der Abteilung, in der ich auch meine Diplomarbeit schrieb. Hier lernte ich das Handwerkszeug, wie man Projekte effektiv abarbeitet. Ein Know-how, von dem ich noch heute profitiere. Spätere Stationen führten mich in die Kraftwerkstechnik und in die Automobilindustrie - dort vor allem in die Motorenentwicklung.

Welche Vertiefungsfächer hatten Sie belegt?

 

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Portrait No. 11

Dipl.-Ing. Carina Pötsch 
Europa-Park GmbH & Co Mack KG 

Portrait des Monats PoetschWelchen Beruf üben Sie aus?
Im Europa Park kümmere ich mich um das Wassermanagement. Unter den über 100 Attraktionen befinden sich auch unzählige Wasserfahrgeschäfte und Wasserspielplätze, dazu kommen noch 6 Schwimmbäder und Kinderplanschbecken des Hotel-Resorts.
Das Wasservolumen aller Wasserattraktionen im Europa-Park summiert sich auf etwa 40.000 m3, welches über Tiefbrunnen aus dem Grundwasser gespeist wird. Das Wasser wird durch Filteranlagen aufbereitet. Im Spätjahr 2018 wird der Europa-Park einen gigantisches Wassererlebnis – Resort eröffnen: Es umfasst 120 Hektar und ist in der ersten Ausbaustufe für bis zu 5.000 Besucher ausgelegt. Nebenbei befasse ich mich noch mit Fragen des Energiemanagements, der Abfallwirtschaft und bin stellv. Fuhrparkleiterin.

Warum ist Ihre Wahl auf die Universität Stuttgart bzw. auf das Studium Umweltschutztechnik gefallen?
Ich wollte einen Abschluss als Diplomingenieurin machen, da mir Mathe und Physik immer gut gefallen haben. Des Weiteren war ich direkt nach dem Abi unsicher, womit ich den Rest meines Lebens mein Geld verdienen möchte. Und als Ingenieurin ist das Berufsfeld sehr weit. Man kann einen reinen Bürojob haben, direkt an Maschinen arbeiten oder wie ich selbst erfahren habe, als Verleger eines Fachmagazins arbeiten. Diese Möglichkeit der Vielfalt und Abwechslung sprach mich sehr an. Der Studiengang sollte auf Diplom noch sein, da das Deutsche Diplom national wie auch international ein Begriff ist. Umweltschutztechnik lieferte eine gute Mischung aus dem Ingenieurbereich (HM, TM, Hydro, Thermo) aber hatte auch andere naturwissenschaftliche Bereiche zu bieten wie Chemie, Bio, usw. Es bietet durch seine Vielseitigkeit einen guten Einblick in viele naturwissenschaftliche Bereiche und somit wird man mehr zu einem Generalisten und nicht zu einem auf wenige Felder fokusierten Spezialisten. Diese Abwechslung reizte mich sehr, da man nicht nur reine Berechnungen macht, sondern auch Qualifikationen im Bereich Jura, Informatik usw. erhält.

Was hat Ihnen an dem Studium besonders gut gefallen?
Im Grunde habe ich dies bereits oben beschrieben. Mir hat die Abwechslung gut gefallen. Mal musste man etwas auswendig lernen, mal etwas berechnen und anwenden. Auch der Praxisbezug im Hauptstudium fand ich sehr gut. Dieser war natürlich im Grundstudium noch nicht so ersichtlich. Auch so Fächer wie Meteorologie sind mir im Gedächtnis geblieben. Diese waren dann eher wie eine wissenschaftliche Sendung im Fernsehen. So hatte man zu den komplexeren Fächern wie HM, TM mal eine lockere Abwechslung.

Welche Stationen haben Sie in Ihrer Berufsausbildung durchlaufen?
Abitur 2007, Studium 2007-2014

Während des Studiums:

  • Werkstudent bei Bosch
  • Selbstständig im Bereich Event- und Gästemanagement
  • Pflicht-Praktikum im Europa-Park
  • Berufseinstieg im Europa-Park 

Welche Vertiefungsfächer hatten Sie belegt? 

  • Kraftfahrzeug und Umwelt
  • Energie und Umwelt
  • Siedlungswasserbau
  • Mechanische und Thermische Vefahrenstechnik

 

 

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Portrait No. 12

Dipl.-Ing. Roberta Graf 
Fraunhofer Institut für Bauphysik, Stuttgart

RobertaGrafWelchen Beruf üben Sie aus? Seit 2014 bin ich Projektleiterin in der Nachhaltigkeitsforschung bei Fraunhofer. Ich leite und bearbeite Forschungsprojekte im nationalen und internationalen Umfeld. Die große Verantwortung, die ich übertragen bekomme, genieße ich. Die Arbeit ist eigenverantwortlich und das Arbeitsspektrum erstreckt sich von der Akquise bis zum Projektabschluss, inklusive der Erstellung von Veröffentlichungen sowie öffentlicher Präsentationen. Dabei ist die Themenvielfalt oftmals herausfordernd, bietet aber auch viele Chancen. So habe ich beispielsweise bereits in den Bereichen Elektromobilität, Luftfahrt, Ressourcenverfügbarkeit und Energieversorgung Erfahrungen sammeln können. Dabei erstreckt sich meine Tätigkeit von der Modellierung der Umweltwirkungen im untersuchten Kontext über die Auswertung und Interpretation der Analyse bis hin zur Vorstellung der Ergebnisse.

Warum ist Ihre Wahl auf die Universität Stuttgart bzw. auf das Studium Umweltschutztechnik gefallen?
Bei einem Informationstag für Abiturienten wurde ich auf den spannenden Studiengang aufmerksam. Angesprochen haben mich das breite Vorlesungsangebot und die Verbindung von Technik, Naturwissenschaft und einigen gesellschaftlichen Aspekten. Da Schlussendlich meine Abiturnoten für Psychologie nicht ausreichten, war ich sehr froh diesen guten Plan B in der Hinterhand zu haben.

Was hat Ihnen an dem Studium besonders gut gefallen?
Mir hat die große Palette an vermittelndem Wissen gefallen, auch wenn natürlich die persönliche Interessenlage variiert hat. Toll war auch die Abwechslung zwischen richtigen beißer-Fächern und eher leichterer Kost. Es gab eine große Auswahl an Grund- und Vertiefungsfächern. Herausragend fand ich aber den persönlichen Einsatz einiger Dozenten und Professoren. Waterloo-Austausch, verschiedene Besichtigungen, mehrtägige Exkursionen und Hilfe bei der Organisation von Praktika haben mir die Studienzeit extrem verschönt. Schlussendlich stellte ich mit dem Start ins Berufsleben fest, dass ich durch mein Studienfach gut gewappnet war. Mein Plan B war ein absoluter Glücksfall.

Welche Stationen haben Sie in Ihrer Berufsausbildung durchlaufen?

  • Studium der Umweltschutztechnik 2006-2012,
  • September 2009 bis April 2010 Austauschprogramm University of Waterloo (Kanada),
  • Mai 2010 bis August 2010 Praktikum bei Kärcher Futuretech in Winnenden in der Entwicklungsabteilung,
  • Mai 2011 bis Oktober 2011 Praktikum bei Mercedes-Benz India in Pune (Indien) in der Abteilung für Technische Planung,
  • Studienbegleitend Hiwi-Tätigkeiten beim Institut für Mechanik, dem Sim Tech Exzellenz Cluster und dem Lehrstuhl für Bauphysik,
  • 2013-2104 Wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Lehrstuhl für Bauphysik der Universität Stuttgart,
  • Seit 2014 Wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Fraunhofer Institut für Bauphysik in Stuttgart.

 

Welche Vertiefungsfächer hatten Sie belegt? 

  • Wasserwirtschaft und Gewässerschutz,
  • Abfallwirtschaft, Abfalltechnik
  • Energie und Umwelt II

 

 

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Portrait No. 13

Dipl.-Ing. Niklas Zigelli 
DVGW-Landesgruppe Baden-Württemberg

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Welchen Beruf üben Sie aus?

Der DVGW (Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V.) ist der Regelsetzer und Ansprechpartner in Deutschland für Fragen rund um das Gas- und Wasserfach. In der Landesgruppe Baden-Württemberg bin ich Referent und kümmere mich um die technisch-wissenschaftlichen Belange unserer Mitglieder und die Nachwuchsförderung der Branche. Das geht von Veranstaltungen organisieren, Vorträge halten, Arbeitshilfen verfassen, Gremien betreuen bis zur Öffentlichkeitsarbeit.

Zusätzlich ist das freiwillige Managementsystem „Technisches Sicherheitsmanagement“ in der Branche weit verbreitet. Hier bin ich dann mehrere Tage z.B. bei einem Stadtwerk vor Ort und überprüfe die Organisationssicherheit und den Arbeitsschutz. Von Langeweile und Eintönigkeit kann also keine Rede sein.

Warum ist Ihre Wahl auf die Universität Stuttgart bzw. auf das Studium Umweltschutztechnik gefallen?

Im Grunde war das ein glücklicher Zufall. Während meines Zivildienstes informierte ich mich im Angebotsdschungel der Universitäten – die Studienauswahl war überwältigend. Zufällig kam ich mit einem ehrenamtlichen Kollegen ins Gespräch, der Umweltschutztechnik an der Universität Stuttgart studierte.

Die Verbindung zwischen Ingenieur und Umweltschutz, logischer Denkweise und umweltbewusstem Handeln faszinierte mich sofort. Damals waren „grüne Studiengänge“ noch neu, die Universität Stuttgart besaß jedoch schon langjährige Erfahrung auf diesem Gebiet, sodass die Wahl leichtfiel.

Was hat Ihnen an dem Studium besonders gut gefallen?

Solide Grundlagen, gepaart mit dem Blick über den Tellerrand: Die Pflichtfächer des Studiums sind breit angelegt. Hier reihen sich neben klassischen Ingenieurfächern z.B. auch Meteorologie, Geologie, Biologie, Umweltpolitik und Umweltrecht in den Stundenplan ein. Man studiert also nicht speziell für einen bestimmten Beruf, sondern eignet sich Kompetenzen an, die man vielseitig und flexibel nicht nur im beruflichen Alltag anwenden kann.

Zusätzlich konnte ich dank des Lehrstuhls für Hydromechanik und Hydrosystemmodellierung relativ unkompliziert für neun Monate an der „University of Waterloo“ in Kanada studieren.

Welche Stationen haben Sie in Ihrer Berufsausbildung durchlaufen?

  • Abitur, Studienkolleg St. Johann (2006)
  • Studium der Umweltschutztechnik, Universität Stuttgart (2007 – 2013)
  • Auslandsstudium, University of Waterloo (2010/2011)
  • Pflichtpraktikum, Fassnacht Ingenieure GmbH (2011)
  • Wissenschaftliche Hilfskraft, LH2 Universität Stuttgart (2013)
  • Projektingenieur, Zweckverband Landeswasserversorgung (2014-2016)
  • Referent, DVGW-Landesgruppe Baden-Württemberg (seit 2016)

 

Welche Vertiefungsfächer hatten Sie belegt? 

  • Strömung und Transport in porösen Medien (nützliche und allgemeinanwendbare Konzepte - unbedingt zu empfehlen!)
  • Wasserversorgung und Wassergütewirtschaft (ein Muss für alle Wasserbegeisterten)
  • Energie und Umwelt II (schafft Fakten in der emotionalen Energiewende-Debatte)

 

 

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Portrait No. 14

Dipl.-Ing. Maximiliane Kühl 
Stadtentwässerung Stuttgart (SES), Landeshauptstadt Stuttgart

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Welchen Beruf üben Sie aus?

Ich bin Betriebsingenieurin Abwassertechnik auf dem Hauptklärwerk Stuttgart-Mühlhausen.

Warum ist Ihre Wahl auf die Universität Stuttgart bzw. auf das Studium Umweltschutztechnik gefallen?

Eher durch Zufall. Mir wurde die Universität Stuttgart von einer Bekannten empfohlen aufgrund der breiten Aufstellung in den technischen Bereichen. Diplom-Umweltschutztechnik wurde es dann, da sich die Inhalte interessant anhörten und der Abschluss eines Diplom-Ingenieurs doch etwas hermacht. Damals wusste ich die genaue Richtung noch nicht, deswegen war ich froh über die breite Aufstellung des Studienganges Umweltschutztechnik.

Was hat Ihnen an dem Studium besonders gut gefallen?

Die breite Aufstellung des Diplom- Studienganges. Erst einmal die vielfältigen Grundlagen, danach kann man sich immer weiter spezialisieren - oder eben nicht. Man kam und kommt mit allen Bereichen der Ingenieurskunst in Berührung. Dadurch habe ich die verschiedenen Fachsprachen gelernt - und kann mich jetzt mit allen Gewerken, die auf unserem Klärwerk arbeiten ohne große Missverständnisse besprechen.

Welche Stationen haben Sie in Ihrer Berufsausbildung durchlaufen?

Nach meiner Zeit als HiWi im ISWA und im VEGAS habe ich mein Pflichtpraktikum von 12 Wochen bei der Stadtentwässerung Stuttgart auf dem Hauptklärwerk absolviert. Meine Diplomarbeit habe ich im Zentrallabor der Stadtentwässerung Stuttgart geschrieben. Anschließend bin ich direkt als Betriebsingenieurin für Spurenstoffelimination befristet eingestellt worden. Nach zweieinhalb Jahren wurde die Stelle als Betriebsingenieurin Abwassertechnik frei, auf die ich mich dann erfolgreich beworben habe.

Welche Vertiefungsfächer hatten Sie belegt? 

  • Abwasserreinigung
  • Umweltchemie
  • Abfallwirtschaft und Abfalltechnik

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